Presse

 

 

Vortragsveranstaltung der Jägerschaft Hannover-Land e.V.

"Bleifreie Büchsenmunition"

- Praxiserfahrungen und Empfehlungen aus Sicht eines Nachsuchenführers -

20.06.2017 Barsinghausen - DGS Stemmen

Das Verbot bleihaltiger Munition gilt seit April 2013 in den Staatsforsten und ab 1. April 2016 in allen Revieren in NRW. Ab dem 1. April 2014 verwenden auch die Niedersächsischen Landesforsten nur noch bleifreie Munition auf der Jagd. Mit der generellen Einführung und Pflicht in allen Revieren in Niedersachsen ist wohl in Kürze zu rechnen.

Die Jägerschaft Hannover Land konnte Herrn Guido Erben als Referenten für dieses Seminar gewinnen. Herr Erben ist Leiter der NRW Schweißhundestation Ahlen/Ascheberg und er jagd selbst seit 2011 bleifrei.

In dem zweistündigen Seminar, zu dem eine sehr große Zahl Jäger anwesend waren, erläuterte er seine Erfahrungen aus Sicht eines Nachsuchenführers und gab Empfehlungen zum Einsatz von bleifreier Munition.

Er machte deutlich, dass es anhand seiner über mehrere Jahre laufenden Studie mit mehr als 1000 Stück erlegtem Hochwild keine belegbaren Nachteile zur Bleimunition gebe. Die oftmals angeführten Gründe gegen die Einführung der bleifreien Munition konnten anhand seiner Studie nicht nachgewiesen werden.

Die Umstellung auf bleifreie Munition erfordere jedoch ein Umdenken. So ist es erforderlich, dass z.B. die Auswahl der Munition auf das zu erlegende Wild abgestimmt wird. Eine Generalmunition gebe es bei der bleifreien Munition nicht. Materialien, Ballistik und Wirkung sind anders und ein Einschießen auf die verschiedene Munition ist unablässig. Auch die Reinigung der Waffe bedarf eines Umdenkens.

Bei den Jägern kam das Seminar sehr gut an und es wurden im Nachgang noch viele Einzelfragen behandelt. Werner Burose, Vorsitzender der Jägerschaft Hannover Land, bedankte sich daher auf Herzlichste bei Herrn Erben.

vortrag 1.5 Referent: Guido Erben

vortrag 1.9 Schematische Darstellung über Treffersitz und Auswirkung am Beispiel eines Stück Schwarzwild

vortrag 2.0 Erleuterung über die Wirkungsweise von bleifreien Deformations- und Teilzerlegungsgeschossen

vortrag 1.4Volles Haus im DGS. Trotz der sehr sommerlichen Temperatur waren über 70 Jäger zur Veranstaltung angereist 

vortrag 1.8Kaliber- und Geschossempfehlung von Guido Erben zum Abschluss der Veranstaltung 

 

Fazit:

Das war ein hochinteressanter, klasse Vortrag von Guido Erben zum Thema bleifreie Munition, so die einhellige Meinung der Teilnehmer am Ende der ca. zweistündigen Veranstaltung. Wer hier nicht dabei war, hat was verpasst.

Günter Monecke

 

 

 

plakat bleifreier buechsenschuss 20.06.2017

 

 

 

 

 2017 - Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Hannover-Land e.V.

mv2017 bericht 29.04.2017

 Zum Lesen in den Bericht klicken!

mv2017 bericht 29.04.2017 1.0 Quelle: Calenberger Zeitung vom 29.04.2017

 

 

 

foto bericht 07.07.16

     Quelle: Leine-Nachrichten vom 07.07.2016

 

 

 

 

lerchenfenster 30.06.16

Quelle: Calenberger Zeitung vom 30.06.2016

 Ein Wohlfühlprogramm für die Lerche - Bericht als PDF

 

 

 

Jägerschaft Hannover-Land e.V.

Mitgliederversammlung 2016

mv 2016 bericht 1.1

mv 2016 bericht 1.0

     Quelle: Calenberger Zeitung vom 23.04.2016

 

 

 

 

 

Jägerlehrgang 2016

26 Teilnehmer des Jägerlehrgangs 2015/16 bestehen die Jägerprüfung

 

pruefung 2016

Quelle: Calenberger Zeitung vom 30.03.2016 

 

 

 

 

 calenberger jaegerlehrgang

   Calenberger Zeitung v. 29.02.2016

   Zur besseren Darstellung des o.g. Zeitungsberichts den nachfolgenden Link anklicken!

Link - "Den Jägerbrief gibt es nicht geschenkt" 

 

 

Hund reißt Rehkitz in der Feldmark

hundehalter ruecksicht burose 21.01.2016

 hundehalter ruecksicht burose teil2 21.01.2016

 Quelle: Calenberger vom 21.01.2016

  

 

leine nachrichten 24.11.15 jagd auf graugaense

                                   Quelle: Leine Nachrichten vom 24.11.2015

 

 

 

junge jaeger backen 19.11.2015

 Quelle: Calenberger Zeitung v. 19.11.2015

 

 

Calenberger Z. 05.11.2015 Junge Jäger solobericht

     Quelle: Calenberger Zeitung v. 05.11.2015

 

 

presse 01 calenberger Hubertus 02.11.2015

 presse calenberger Hubertus 02.11.2015

        Quelle: Calenberger Zeitung v. 02.11.2015

 

 

 

 

bericht waschbären 1.0

      Quelle: Calenberger Zeitung vom 05.08.2015

 

 

 

jaegerschaft hannover land reflektoren warnen jetzt das rehwildQuelle: Calenberger Zeitung vom 13.06.2015 (>> PDF-Version)

 

 

 jaegerschaft hannover land mit der jaegerschaft auf den spuren der wildtiere
Quelle: Calenberger Zeitung + Deister Anzeige vom 22.05.2015 (>> PDF-Version)

 

 

 

Artikel: Waschbärfang soll heimisch Tiere schützen

Quelle: Calenberger Zeitung vom 25.04.2015 (>> PDF-Version)

 

jaegerschaft hannover land jaegerlehrgang waschbaer calenberger zeitung kleinMit einem Klick auf den Zeitungsartikel erscheint eine vergrößerte Version.

 

 

 

jaegerschaft hannover land jaegerlehrgang 2015

 

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Teilnehmer und Ausbilder des erfolgreichen Jungjägerlehrgangs 2014/15

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Strahlende Gesichter bei Katharina Noltemeyer - Lehrgangsbester Ralf Peters und Daniela Meinecke

   

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Februar 2015

Aufruf zur Teilnahme an der Jägerkundgebung am 18. März in Düsseldorf

Liebe Jagdfreunde,

sicherlich ist Ihnen durch Berichte in den Jagdzeitungen, oder durch Meldungen vom DJV und LJN bekannt, dass der DJV zu einer Großdemonstration aller Jäger in Deutschland aufgerufen hat. Am 4. März in Stuttgart und am 18. März in Düsseldorf soll durch uns Jäger aufgezeigt werden, dass wir uns nicht länger mit der angestrebten Verbotspolitik und den Reglementierungen in Sachen Jagd einverstanden erklären.

„Rote Linien der Jagdpolitik sind überschritten“

Wir sind zwar im Augenblick hier in Niedersachsen noch nicht betroffen, aber ein neues Jagdgesetz liegt bei unseren „Grünen“ Freunden schon in der Schublade. Spätestens in 2016 wird es bei uns in Niedersachsen ebenso heiß hergehen, wie zurzeit in Baden-Württemberg und in Nordrhein-Westfalen.

Auch wir die Jäger der fünf Jägerschaften aus der Region Hannover wollen unsere Jagdfreunde in NRW nicht im Kampf um unsere Rechte allein lassen. Es ist geplant, gemeinsam mit Bussen zur Großdemonstration am 18. März nach Düsseldorf zu fahren.

Wir rufen alle Jäger aus unserer Jägerschaft Hannover-Land e.V. hiermit auf, wer es am 18. März einrichten kann, sollte sich an der Demonstration in Düsseldorf beteiligen.

Bitte melden Sie sich bei Ihrem Hegeringleiter oder bei den Mitgliedern des Vorstands der Jägerschaft, wenn Sie an der Demonstration teilnehmen wollen. Wir haben die Möglichkeit mit einem gemieteten Bus bei der Jägerschaft Burgdorf mitzufahren, oder wir mieten einen eigenen Bus, wenn genügend Teilnehmer sich anmelden. Einen Teil der Busfahrtkosten übernehmen der DJV und die LJN, für jeden Teilnehmer bleiben lediglich 10,00 Euro Eigenanteil übrig.

Machen Sie mit und melden Sie sich an. Wir brauchen unsere Jagdfreunde aus NRW garantiert zur Unterstützung, wenn bei uns in Niedersachsen die Jagdgesetzte demnächst neu geschrieben werden.

Mit jagdlichen Grüßen
und Waidmannsheil

Werner Burose
Vorsitzender

 

  

 

 

Immer mehr Waschbären bedrohen die heimische Tierwelt

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Werner Burose stellt Maßnahme der Jägerschaft Hannover-Land vor
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Oberstaatsanwalt schult Jäger im Waffenrecht

Dorfgemeinschaftshaus Stemmen - Juli 2014

"Aktuelles zum Waffenrecht" so lautete das Thema des Vortrags und der Fortbildungs-maßnahme, zu der die Mitglieder der Jägerschaft Hannover-Land e.V. am 17.07.2014 eingeladen waren.

Waffenrecht …, eher ein trockener Lehrstoff wenn es um Gesetze, Paragraphen und Verordnungen geht. Es kommt allerdings darauf an, was der Vortragende aus diesem Thema macht!

Langeweile kam bei den Zuhörern des Vortrags nicht auf, als Dr. jur. Horst W. Nopens nach kurzem Einstieg in die Gesetzeslage zu den Fallbeispielen rund um das Waffenrecht kam. Als Oberstaatsanwalt im Berufsleben, aktiver Jäger und Referent  mit umfangreicher Lehr- und Vortragstätigkeit im jagdlichen wie waffenrechtlichen Bereich, erkannten die Zuhörer recht bald, dass hier ein Fachmann aus der Praxis berichtet.

Rhetorisch gekonnt mit klar verständlichen Ausführungen ging es einmal quer durch das Waffenrecht. Mit Fallbeispielen aus dem  Alltag, mit einer Portion Humor geschmackvoll gewürzt, wurde aus einem sonst schwer zu verdauendem Paragraphenmahl ein leichtes Sommergericht. Von der Aufbewahrung der Jagdwaffen im Haus und unterwegs bis zum Führen von "kalten Waffen" wurde kein Thema ausgelassen. Alle Fragen der aktiv mitgehenden Zuhörer wurden kompetent beantwortet und mit weiteren Beispielen aus der Jagdpraxis verknüpft.

So macht ein sonst trockenes Thema richtig Spaß, wenn z.B. von einer Drückjagd in der Nähe der Elbe berichtet wird, als ein vorbeifahrender Elbdampfer sein Nebelhorn erklingen ließ und ein teilnehmender Jäger dachte, es wird "Hahn in Ruh" geblasen und daraufhin mitten im Treiben abbaumt und seinen Drückjagdstand verlässt.

Das war ein hervorragender, erstklassiger Vortrag, so das Fazit und die einhellige Meinung der Teilnehmer am Ende der über zweieinhalb Stunden dauernden Veranstaltung. Wer hier nicht dabei war, hat echt was verpasst.

Text und Fotos: Günter Monecke

 

2014-Jaegerschaft-Hannover-Land-Oberstaatsanwalt-schult-Jaeger-im- Waffenrecht-01Begrüßung der Mitglieder und Vorstellung des Referenten Dr. jur. Horst W. Nopens
durch den Vorsitzenden Werner Burose.

 2014-Jaegerschaft-Hannover-Land-Oberstaatsanwalt-schult-Jaeger-im- Waffenrecht-02Wer sehr gut in "Bildern"  sprechen kann, braucht keine anderen technischen Hilfsmittel!

  

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Erfolgreicher Jägerlehrgang 2014


Zehn Männer und eine Frau aus dem Calenberger Land haben am 1. März ihre Jägerprüfung erfolgreich bestanden. Ein Teilnehmer zeigte am letzten Prüfungstag Nerven und bestand die Jägerprüfung nicht. Jägerschaftsvorsitzender Werner Burose und Prüfungsleiter Heinrich-Hennig Wildhagen überreichten der „Jungjägerin“ und den „Jungjägern“ die Jägerbriefe.  Bester des Lehrgangs wurde Gunnar Pott aus Wennigsen, der sich über eine Jagdeinladung zum  Abschuss eines Rehbockes im Forstamt Fuhrberg freuen kann. Anfang September 2014 beginnt ein neuer Jägerlehrgang.

Text: G.Monecke Foto: Axel Mewes

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Lehrgangsteilnehmer und Ausbilder - Jägerlehrgang 2014 

   

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Baumschule Wassermann spendet 100 Bäume zur Biotopverbesserung

Eine großzügige Spende erhielten die Hegeringe Kirchwehren und Wennigsen am 15.11.2013 von der Baumschule Wassermann aus Ronnenberg-Weetzen. Michael Kleuker, der Eigentümer der Baumschule, überreichte auf dem Untergut Lenthe insgesamt 50 Wildkirschen und 50 Wildäpfel an die Hegeringleiter Heinrich Volker und Heinrich Wildhagen. Die Bäume wurden im Anschluss an die Reviere der Hegeringe verteilt und umgehend ausgepflanzt.

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 Info-Mobil der Jäger   – Publikumsmagnet auf dem Rittergut in Eckerde

21. September 2013
Auf dem Rittergut der Familie Heimburg in Eckerde, fand der diesjährige Ernte- und Schautag des Heimatvereins Eckerde statt. Von der Trecker Parade bis zu Trachtengruppen und heimatlichen Chorgesängen, herrschte ein buntes Treiben vor der malerischen Kulisse des Rittergutes. Der Heimatverein will mit dieser Veranstaltung an die vergangenen Zeiten vom „Leben auf dem Land“ erinnern und die landwirtschaftliche Kultur dieser Region aufzeigen. Es gab viel zusehen an diesem Tag, allerdings ständiger Publikumsmagnet war das Info-Mobil der Jägerschaft Hannover-Land. Achim van Aalst - Koordinator des Info-Mobils, war laufend umlagert von Besuchern und Kindern. Geduldig beantwortete er die vielen Fragen zu den Präparaten und Ausstellungsteilen des Info-Mobils. „Das Interesse am Info-Mobil der Jägerschaft ist immer recht groß“ sagt Achim van Aalst, wenn wir Schulen, Kindergärten oder Veranstaltungen der Hegeringe mit dem Info-Mobil besuchen“. Hier können nicht nur Kinder die Natur hautnah erleben, sondern auch Erwachsene erfahren noch viel Interessantes über unser heimisches Wild.   

Text: Günter Monecke
Fotos: Axel Mewes

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Info-Mobil Koordinator Achim van Aalst beim „Keilertransport“   

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Es war immer gut besucht das Info-Mobil der Jägerschaft Hannover-Land e.V.

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„Klönnachmittag“

Dorfgemeinschaftshaus Stemmen - September 2013

Wie schon in den vergangenen Jahren wurde der traditonelle „Klönnachmittag“ für die älteren Jäger der Jägerschaft Hannover-Land wieder bestens angenommen. Jägerschafts-vorsitzender Werner Burose freute sich sehr über die große Zahl der angereisten Jäger und nach seiner Begrüßung lud er die mehr als 45 Gäste zu Kaffee und Kuchen ein. „Wir kommen sehr gern zum Klönnachmittag“, so die Meinung vieler Gäste. Hier trifft man alte Bekannte und Freunde und man kann in lockerer Runde über die „guten alten Zeiten“ plaudern und dabei so manches Jägerlatein von sich geben.

Eine Überraschung gab es für Walter Haas aus Barsinghausen. Aus der Hand von Werner Burose erhielt er die LJN-Verdienstnadel in Bronze, für seine langjährige Tätigkeit als Ausbilder in der Jägerschaft Hannover-Land.

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Werner Burose gratuliert Walter Haas zur Verleihung der LJN- Verdienstnadel in Bronze.

 

Nach dem sich alle mit leckerem Kuchen vom Buffet gestärkt hatten, begann Wildmeister Hartmut Leiner mit seinem Lichtbildervortrag zum Thema: „Prädatorenmanagement in der heutigen Zeit - Lebensraumverbesserung für das Niederwild“. Mit eindrucksvollen Fotos dokumentierte Leiner den Vormarsch von Fuchs, Waschbär und Co. Je deckungsreicher der Biotop, desto stärker wird der Druck der Prädatoren. Hier muss der Jäger eingreifen, sonst geht das eindeutig zu Lasten des Niederwildes. Der Bestand beim Waschbär hat sich in den letzten Jahren in Niedersachsen verzehntfacht. Leiner empfiehlt, den Fuchs intensiv zu bejagen, damit der Rückgang beim Hasenbesatz eingedämmt wird. Auch sollte mit der  Unsitte des viel zu frühen Mähens der Wegränder aufgehört werden. Die Häsin setzt gern hier im noch hohen Gras einen großen Teil ihres Nachwuchses. Ebenso taucht der aus dem Osten eingewanderte Marderhund bei uns auf. Pro Jahr drängt er 10 Kilometer weiter nach Westen vor. Aufgrund seiner starken Nachkommenschaft ( Wurf mit 8-10 Welpen) kommt somit eine weitere Gefahr auf das Niederwild zu.

Das waren nur Auszüge vom sehr informativen und spannenden Vortrag von Wildmeister Hartmut Leiner. Das es den Zuhörern gefallen hat, wurde am Ende des Vortrags mit einem langen und kräftigen Applaus honoriert.

Mit zufrieden Gesichtern verabschiedeten sich die Gäste und die einhellige Meinung war:


„Dass habt Ihr gut gemacht - uns hat‘s gefallen und wir kommen gerne wieder“.

Text: Günter Monecke
Fotos: Axel Mewes

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Das Kuchenbuffet ist eröffnet !

 

 

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Der von den Stemmer Landfrauen gebackene Kuchen fand großen Anklang.

 

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Werner Burose begrüßt den Referenten Wildmeister Hartmut Leiner


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Jaegerschaft Hannover Land JaegerInenn Stammtisch

 

 

 

Hans-Jürgen Thiemann ist neuer Naturschutzbeauftragter der Jägerschaft Hannover-Land e.V

Friedrich Dunse, Werner Burose, Hans-Jürgen Thiemann v.l.

Hans-Jürgen Thiemann ist der neue Naturschutzbeauftragte der Jägerschaft Hannover-Land. Er löst Friedrich Dunse ab, der das Amt nach sieben Jahren aus familiären Gründen abgab. Als Dank für die geleistete Arbeit überreichte ihm der erste Vorsitzende Werner Burose eine Flasche Wein und ein Buch von Wilhelm Busch.

In einer kleinen Feierstunde im Gasthaus Müller in Göxe stellte sich der neue Amtsinhaber dem Vorstand der Jägerschaft Hannover- Land und dem besonderen Stellvertreter des Kreisjägermeisters Heinrich- Henning Wildhagen vor.

Der aus Ingeln Oesselse stammende Landwirt ist leidenschaftlicher Ornithologe, Mitglied im Hegering Kronsberg, im Vogelschutz Hannover und im Nabu, eine gute Voraussetzung für eine gute Zusammenarbeit, denn der Nabu ist für eine Neuorientierung der Jagd. Eine nachhaltige Nutzung von Wildtierpopulationen ist eines der Grundprinzipien im Umgang mit der Natur und festgeschrieben in der Konvention zur biologischen Vielfalt (CBD, Rio de Janeiro, 1992). Hilfreich ist hier eine langfristige Wildtiererfassung, Jagdstrecken und Veränderung der Lebensräume. Die Wildtiererfassung ist hier ein wichtiges Hilfsmittel für die Bewertung der nachhaltigen Nutzung. Der heute 58- jährige Thiemann hat vor 40 Jahren seinen Jagdschein gemacht. Er führt eine Deutsch-Drahthaar Hündin, die vor kurzen von einem Kampfhund schwer verletzt wurde.

Quelle Bericht/ Bilder: Calenberger Online News / red / Axel Mewes. 11.07.2013, 13:30

Ernnenung v Hans-Jürgen Thiemann zum Naturschutzbeauftragten      Ernnenung v Hans-Jürgen Thiemann zum Naturschutzbeauftragten

Ernnenung v Hans-Jürgen Thiemann zum Naturschutzbeauftragten      Ernnenung v Hans-Jürgen Thiemann zum Naturschutzbeauftragten

 

Fangjagdseminar des Hegering Calenberg

„Und wie lässt sich der Marder fangen?“ So oder ähnlich lauteten die meist gestellten Fragen anlässlich eines Fangjagdseminars, das der Hegering Calenberg am 29. und 30.06.2013 für seine Mitglieder organisiert hat. Wie es im Revieralltag tatsächlich funktioniert, mit der Falle Waidmannsheil auf Fuchs, Marder, Waschbär und Co. zu haben, hat der Berufsjäger Immo Ortlepp im Rahmen eines zweitägigen Fangjagdseminars 16 Waidgesellinnen und Waidgesellen des Hegering Calenberg eindrucksvoll und anschaulich vermittelt.

Im theoretischen Seminarteil wurden zunächst die bundes- und landesrechtlichen Voraussetzungen zur Fangjagd einschließlich der zugelassenen Fanggeräte und deren Anwendung sowie das Wissen um eine waidgerechte Ausübung der Fangjagd vermittelt. Immo Ortlepp hat es dabei wie immer verstanden, durch praxisnahe Beispiele aus seiner langjährigen Erfahrung als Berufsjäger diese vermeintlich trockene Unterrichtseinheit verständlich, lebhaft und stellenweise auch unterhaltsam darzustellen.

Am zweiten Tag erfolgte in einem praktischen Teil die Einweisung in die verschiedenen Fallentypen. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde Bauart, Funktion und Wirkungsweise aller zugelassenen (aber auch verbotenen) Fallentypen erläutert. Immo Ortlepp hatte dazu sein bestens ausgestattetes Fallensortiment mitgebracht und noch so manchen Tipp über geeignete Fangplätze, Köder, Verblendungen, Nutzung von Pässen und andere Hilfsmitteln gegeben.

Am Fangbunker

Tipps und Tricks von Immo Ortlepp

Anschließend waren alle Waidgesellinnen und Waid-gesellen aufgefordert, den sichereren Umgang mit einer Totfangfalle unter Beachtung der Unfallverhü-tungsvorschriften nachzuweisen. Dazu musste jeder Teilnehmer unter den wachsamen Augen von Immo Ortlepp ein Abzugseisen spannen, aufnehmen und entsichern, um es dann gefahrlos zu entspannen oder Mithilfe einer Holzlatte auszulösen. Eindrucksvoll war zu sehen, was 300 Newton Klemmkraft eines Eisens bei einem Stück Holz „bewir-ken“.

Am Ende des Seminars konnte Immo Ortlepp allen Teilnehmerinnen und Teilneh-mern die Bescheinigung gemäß § 24 Abs. 2 NJagdG über die erfolgreiche Teilnahme an einem Lehrgang zur Vermittlung notwendiger Kenntnisse über die Fangjagd überreichen.

Ein besonderer Dank geht an unser Hegeringmitglied Eckehardt Baumgarte, der ganz unkompliziert seinen Hof für dieses Seminar zur Verfügung gestellt hat und bei dem wir sehr gerne zu Gast waren.

 

 

 

Vorbereitung der Fangeisen
Jungjäger Sebastiano Mistretta
stellt das Fangeisen "scharf"
Waidgeselle Eckehardt Baumgarte
versorgt die Seminarteilnehmer
 

 

 

 Hegering Calenberg besichtigt Ihme-Biotop in Vörie
01.07.2013

Fast 30 Hegeringmitglieder waren der Einladung vom Unterhaltungsverband „Mittlere Leine“ gefolgt und besichtigten in Vörie die Maßnahmen der Ihme-Renaturierung. Vor dem Rundgang informierte Geschäftsführer Friedrich Hüper vom Gewässer- und Landschaftspflegeverband Mittlere Leine die Teilnehmer über die verschiedenen Maßnahmen die getroffen und durchgeführt wurden, um den Hochwasserschutz längst der Ihme zu verbessern.

Die anschließende Führung durch die Ihmeaue übernahm Landwirt und Hegeringmitglied Eckehardt Baumgarte aus Vörie. Mit Leidenschaft und großem Sachverstand erläuterte E. Baumgarte auf der Tour den Besuchern die vielen Besonderheiten des Ihme-Biotops. Dabei erfuhren die Teilnehmer nicht nur aktuelles aus Flora und Fauna, sondern auch Historisches über das Landleben in Verbindung mit der Ihme. Erklärt wurden Wasserrechte für Getreidemühlen, die aufwändige Bearbeitung von Flachs in sogenannten “Rottekuhlen“, denn bevor die preiswerte Baumwolle aus Amerika auf den Markt kam, wurde damals Flachs für die Herstellung von Bekleidung benötigt. Und ohne das Wasser der Ihme hätten die umliegenden Wiesen nicht bewässert werden können, um so ausreichend Futter für das Vieh zu bekommen. Daher ist die Aussage damals wie heute noch immer aktuell: „Wasser ist gleich Leben“!

Sehr zufrieden und auch ein wenig stolz auf ihren Arbeitseinsatz zeigten sich die Mitglieder des Hegerings Calenberg, als man zu den jungen Erlen kam, die mittels Spende aus dem Erlös der 100 Jahrfeier des Hegerings gekauft und in diesem Frühjahr durch Mitglieder des Hegerings am Ufer der Ihme gepflanzt wurden. Alle 70 Erlen sind angegangen und entwickeln sich prächtig.

Zum Abschluss der kleinen Exkursion in die Ihme-Aue trafen sich alle Beteiligten noch zu Bratwurst und Getränken auf dem Hof von Eckehardt Baumgarte. Hier gab es für einen Teilnehmer noch eine kleine Überraschung. Für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Landesjägerschaft Niedersachsen und im Hegering Calenberg, erhielt Rainer Tubbe aus Ihme-Roloven eine Ehrenurkunde.

Der Hegering Calenberg bedankt sich bei Eckehard Baumgarte für seine interessante, lehrreiche Führung durch die Ihme-Aue und ein ganz besonderes Dankeschön geht an die Familie Baumgarte für ihre Gastfreundschaft.

Günter Monecke

 

 

Interessiert verfolgen die Mitglieder des HR Calenberg den Ausführungen von Eckhardt Baumgarte und Friedrich Hüper.

Die Schautafel wurde durch eine Spende vom HR Calenberg mit finanziert.

Förderer Hegering Calenberg - Wappen und Namen

 
 Vorder- und Rückseite der Schautafel


Der vorher schnurgerade Abflussgraben aus Evestorf wurde neu angelegt und im Uferbereich bepflanzt.
Auf dem beidseitigen Uferschutzstreifen entstanden Wildäcker.

Ein nicht alltäglicher Anblick – ein schwarzes Stück Rehwild äugt in der Ferne zu den Besuchern und springt kurz danach ab.

 

Im Vordergrund die Ihme – dahinter das
Überschwemmungsgebiet als idealer Feuchtbiotop.

Mit Passion und Engagement informiert Eckhardt Baumgarte
die Besucher beim Rundgang an der Ihme.

Grund zur Freude - alle 70 Erlen die im Frühjahr von den
Mitgliedern des HR Calenberg gepflanzt wurden, sind angegangen.

Eingezäunte Erlen - Schutzmaßnahmen gegen Wildverbiss


Rainer Tubbe - Landwirt, Jäger und NABU Vorsitzender
von Ronnenberg war mit beim Rundgang und zeigte sich
begeistert von den Maßnahmen der Ihme-Renaturierung.


Die Wasserbüffel verfolgen aufmerksam die späten Besucher

Kein Wunder das der "Chef - Büffel" nervös schaut - es ist Nachwuchs bei Familie Büffel eingetroffen!

 

 

 

Einige Fotografische Eindrücke von der Jahreshauptversammlung 2013
der Jägerschaft Hannover-Land e.V.
 

 

 

 

 

 

 

Trauer um Detlev Kraatz

  

Die Jägerschaft Hannover-Land e.V. trauert um ihren Vorsitzenden Detlev Kraatz, der im Alter von 58 Jahren nach langer Krankheit am 23. März 2012 verstarb.

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 Traueranzeige Detlev Kraatz 23.03.2012