Aktuelles 

 

Dokumentation

Sündenbock Wildschwein - Panikmache oder echte Gefahr | Exakt - die Story | MDR

 

Fellwechsel - "Die Nutzung von Bälgen aus der Jagd aktiv zu fördern".

Liebe Mitglieder der Jägerschaft Hannover-Land e.V., 

ab dem 01. November 2018 haben Sie nun die Möglichkeit, die Bälge von erlegtem Raubwild zur weiteren Verbreitung im Kern abzugeben. 

Das Ziel von Fellwechsel GmbH ist es hochwertige Wildpelze zu gewinnen und den Jägerinnen und Jägern für die Zulieferung entsprechend der Tierart und der Balgqualität eine Vergütung zu zahlen. 

Jedes angelieferte Tier mit verwertbarem Fell wird individuell markiert und diese ID-Nummer verbleibt am gegerbten bzw. getrockneten Fell. Diese Markierung ermöglicht es auch weiterverarbeitenden Betrieben wie z.B. Kürschnern, die Herkunft der Felle aus der nachhaltigen, heimischen Jagd zu dokumentieren. Das vom Zentralverband des Kürschnerhandwerks vergebene Logo „WePrefur“ an lizensierte Betriebe basiert auf der Verarbeitung von Fellen aus der heimischen Jagd (www.weprefur.de).

Die Jägerschaft Hannover-Land e.V. hat bei „Fellwechsel GmbH“ sogenannte Sammelstellen angemeldet. 

Es sind derzeit 3 Standorte in der Region eingerichtet. 

In Absprache mit dem Truheninhaber können Sie Füchse, Marderhunde, Waschbären, Stein- und Baummarder, Iltis, Mink, Nutria und Bisam im Kern abgeben. 

Bitte beachten Sie bei der Abgabe folgende Hinweise: 

http://fellwechsel.org/praktische-hinweise/

Das Abgabeformular ist zweifach auszufüllen. 

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. 

Mit jagdlichen Grüßen

Werner Burose

Vorsitzender der Jägerschaft Hannover – Land e.V. 

 

Afrikanische Schweinepest in Europa –was erwartet uns?

Referent: Dr. Jens Bülthuis, Mitglied der Nds. Sachverständigengruppe nach Art. 15 der RL 2002/60/EG (Plan zur Tilgung der ASP bei Wildschweinen im Bundesland Niedersachsen)

Auf Einladung der Jägerschaft Hannover-Land kam Dr. Jens Bülthuis am 13. September ins Dorfgemeinschaftshaus in Stemmen um die Jägerschaft über den aktuellen Stand der Afrikanischen Schweinepest (ASP) zu informieren. Schwerpunkt seines Vortrages waren die Vorkehrungs- und Verhaltensmaßnahmen um eine Ausbreitung zu verhindern und die umfangreichen Maßnahmen die bei einem auftretendem Fall der ASP getroffen werden müssen.

Bei seinen Ausführungen wurde deutlich wie nah die ASP an Deutschland herangerückt ist und mit einem 1. Fall wohl in ansehbarer Zeit gerechnet werden muss. Ein Ausbruch hätte sehr weitreichende Folgen in dem betroffenen Gebieten und würde neben der Landwirtschaft auch jeden einzelnen treffen. Auf die Jägerschaft käme bei der Bekämpfung eine besondere Verantwortung zu.

Damit jeder den vollständigen Vortrag nachlesen kann, ist dieser als PDF-Datei beigefügt.

WernerBurose JensBülthuis ASP
Dr. Jens Bülthuis und Werner Burose

Text und Foto: Werner Fritz

 Neben dem Vortrag gibt es auch ein Rundschreiben und ein Merkblatt von der Region Hannover zu lesen!

 

Ehrlich, Nachhaltig, Wild - Fellwechsel!

 

Die Fellwechsel GmbH nutzt natürliche Ressourcen aus nachhaltiger Jagd. In der Wintersaison, welche bald wieder vor der Tür steht, können hochwertige Felle gewonnen werden. Die Fellwechsel GmbH nimmt hierfür Rotfüchse, Marderhund, Wachbär, Dachs, Stein- und Baummarder, Iltis, Mink, Nutria und Bisam an.

Für eine optimale Verwertung sollten die Tiere mit Schrot oder kleiner Kugel erlegt worden sein. Auch mit Großkaliber erlegte Tiere können verwertet werden, solange die Rückenpartie unversehrt geblieben ist. Die Stücke sollen nach dem erlegen zeitnah, einzeln und kompakt verpackt in einem stabilen Plastiksack eingefroren werden. 

Jedes Tier muss mit einem Herkunftsnachweis ( hier klicken ) versehen werden.

Für nähere Infos schaut doch direkt bei der Homepage von Fellwechsel nach.

 

VortragASP

 

AUF DER JAGD

WEM GEHÖRT DIE NATUR?

 

Kinostart für die Dokumentation ist der 10. Mai 2018. Ohne Pathos und mit großartigen Naturbildern zeichnet Alice Agneskirchner ein unvoreingenommenes Bild der Jagd. Der DJV ruft dazu auf, den Film zu unterstützen.

Auf keinen Fall verpassen: den Kinostart des Dokumentarfilms „Auf der Jagd - wem gehört die Natur?“. Er zeigt Jagd und Jäger sehr wirklichkeitsnah, unvoreingenommen und ist ein filmisches Erlebnis mit wunderbaren Naturbildern, die man unbedingt im Kino auf sich wirken lassen sollte. Der Dokumentarfilm zeigt Jagd als gesellschaftliches Phänomen jenseits von Pathos und Natur-Tümelei. Er beschäftigt sich damit, was Natur ist, ob es sie noch gibt und wie der Mensch seinen Lebensraum mit dem Wildtier teilt.     http://www.jagdverband.de/

Kino Auf der Jagd Plakat

Ob Landwirte, Jägerinnen und Jäger aus Deutschland oder die „Native Hunters“ der kanadischen Algonquin-Indianerinnen: Der Film veranschaulicht nachvollziehbar, dass jeder seine eigene Beziehung zur Jagd hat. Genauso stellt der Film dar, welche Auswirkungen die Jagd auf Wildtiere hat - beispielhaft auf Schwarz- und Rotwild, Reh, Gams oder Wolf. „Auf der Jagd - wem gehört die Natur?“ geht dem Mythos Bambi ebenso auf den Grund wie dem des bösen Wolfs. Regie führte die Dokumentarfilmerin Alice Agneskirchner, die selbst keinen Jagdschein hat. Ihr unvoreingenommener Blick von außen vermittelt dem Zuschauer ein neues, positiveres Verständnis der Jagd jenseits des gern gezeichneten Schwarz-Weiß-Bildes.

Offizieller Kinostart von „Auf der Jagd - wem gehört die Natur?“ ist am 10. Mai 2018. Wo genau der Film läuft, wird etwa ein bis zwei Wochen vor dem Start auf der offiziellen Filmseite www.wemgehoertdienatur.de veröffentlicht. Der DJV ruft Jägerinnen und Jäger auf, bereits jetzt Kinobetreiber in der Nähe auf den Film anzusprechen. Möglichst viele Zuschauer in den ersten Tagen machen den Film auch attraktiv für Programmkinos, die bisher keine Vorführung geplant haben. Warum also nicht mit Familie und Freunden oder der Jägerschaft einen Kinobesuch organisieren? Geeignet ist die Dokumentation für Kinder ab sechs Jahren (FSK 6). 

 

Hannover - Kino am Raschplatz

http://www.kinoamraschplatz.de/de/programm.php

kino auf der jagd

 

 

 

 

Niedersächsisches Jagdgesetz

Jagdzeit auf Nutrias jetzt ganzjährig!

 

nutria 

deckblatt nutria Zum Lesen und zum Download - direkt auf die Broschüre klicken! 

 

Hundearbeit im Wolfsgebiet

Die überarbeitete Version des DJV-Flyers "Hundearbeit im Wolfsgebiet" ist ab sofort erhältlich. Sie enthält Verhaltenstipps für die Jagd, informiert über Vorsichtsmaß­nahmen und gibt Hinweise zu Versicherungsfragen. 

(Berlin, 17. April 2018) Der DJV hat eine aktualisierte Version der Broschüre "Hundearbeit im Wolfsgebiet: Leitfaden für Jagdleiter und Hundeführer" veröffentlicht. Dieses mit zahlreichen Illustrationen versehene Faltblatt gibt Hinweise zu Planung und Durchführung einer Jagd oder Nachsuche. Besonders wichtig: In der Paarungszeit von Januar bis März empfiehlt es sich, Hunde im Wolfsgebiet an der Leine zu lassen. Um ein Aufeinandertreffen mit dem Wolf während einer Bewegungsjagd zu minimieren, sollten Jagdhunde erst 30 Minuten nach Beginn des Treibens geschnallt werden.

Der DJV weist darauf hin, den Jagdhund niemals für das Anzeigen von Wolfsspuren zu loben, eine positive Verknüpfung wäre fatal. Falls es trotz aller Sicherheitsmaßnahmen zu einem Unfall kommt, ist erster Ansprechpartner die Behörde. Nicht alle Bundesländer kommen allerdings für Übergriffe durch Wölfe und daraus resultierende Schäden auf. Betroffene sind aufgerufen, Schadensfälle auch der Jägerschaft oder dem Jagdgebrauchshundverband zu melden.

Die Broschüre im Format DIN lang kann kostenfrei bei der DJV-Service GmbH angefordert werden: www.djv-shop.de. Bitte beachten: Anfallende Porto- und Versandkosten müssen vom Besteller übernommen werden. Die Online-Version gibt es  unter www.jagdverband.de/content/publikationen.

deckblatt hundearbeit wolfsgebiet

Zum Lesen und zum Download - direkt auf die Broschüre klicken!

 

 

 

 

 

Merkblatt Empfehlungen zur ASP-Prävention für Landwirte und Jäger

16.04.2018

Landesjägerschaft und Landvolk geben gemeinsame Empfehlungen für Maßnahmen zur ASP-Prävention für Landwirte und Jäger heraus

Die Landesjägerschaft Niedersachsen hat gemeinsam mit dem Landvolk Niedersachsen ein Merkblatt für Landwirte und Jäger mit Empfehlungen für Maßnahmen zur ASP-Prävention erstellt. Dieses gemeinsame Merkblatt liegt als Beileger der aktuellen Printausgabe der Land & Forst (Nr. 15) bei und wird ebenfalls als Beileger der ersten Maiausgabe des Niedersächsischen Jäger (Nr. 9) beiliegen.

 

ASP Foto Prävention 16.04.2018

 

Zur Vergrößerung und zum Lesen - direkt auf das Merkblatt klicken!

 

 

 

 

 

hundeführer mit hunden Foto: G. Monecke
 

Neu - Jagdhunde-Unfallversicherung

Neuer Rahmenvertrag zwischen der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. und den VGH-Versicherungen zur Absicherung der vierbeinigen Begleiter auf Gesellschaftsjagden.

Mit Beginn des Jagdjahres 2018/2019 sind Unfälle von brauchbaren Jagdhunden aller Mitglieder der Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN) auf Drück- und Treibjagden durch den neuen Rahmenvertrag zwischen LJN u. VGH versichert. Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf nach landesrechtlichen Bestimmungen jagdlich brauchbare Jagdhunde bis zum vollendeten 12. Lebensjahr. Der Versicherungsschutz umfasst ausschließlich Unfallereignisse in Niedersachsen sowie in angrenzenden Bundesländern. Leistungen aus der Versicherung gibt es bei Tod, Nottötung und Verletzung des Hundes infolge eines Unfalles während einer Gesellschaftsjagd, z.B. wenn der Hund angefahren oder von einer Sau geschlagen wird. Die Leistungen sind gedeckelt: Die vereinbarte Versicherungssumme beträgt 4.000 EUR (Tod 2.000 EUR) für jeden geprüften Hund und Schadensfall. Für jeden Schadensfall gilt eine Selbstbeteiligung von 150 EUR. Für Jagdhunde während der Ausbildung halbiert sich die Versicherungssumme. Der Versicherungsschutz erlischt bei in jagdlicher Abrichtung befindlichen Jagdhunden spätestens zum Ende des dritten Lebensjahres. Kein Versicherungsschutz besteht für kommerziell eingesetzte Hundemeuten. Die Förderung des Vorhabens erfolgt aus Jagdabgabemitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML).

                                  verletzter hund                                                                                                                      Foto: G. Monecke

Hinweis zur Schadensabwicklung: Sollte im Rahmen einer Gesellschaftsjagd ein Jagdhund verletzt oder getötet werden, ist dieser Schaden den VGH Versicherungen per Schadenanzeige zu melden (per Fax oder als E-Mail). Das entsprechende Schadenformular finden Sie unter Formulare zum downloaden auf der Homepage der LJN. Diese Schadenanzeige ist dann ausgefüllt an die dort angegebene Telefaxnummer bzw. E-Mail-Adresse zu senden.

Die VGH Versicherungen bieten neben diesem Rahmenvertrag den niedersächsischen Jägern noch zwei weitere Versicherungsvarianten für den treuen Begleiter an. Als Ergänzung zur seiner Jagd-Haftpflichtversicherung und Absicherung des eigenen Hundes bzw. als Revierinhaber zur Absicherung von eingesetzten Gästehunden. Die Leistungsarten entsprechen dem Rahmenabkommen, wobei der Versicherungsschutz des Einzelvertrages nicht auf „Brauchbarkeit“ und „Gesellschaftsjagd“ abstellt, d.h. die Leistungen erfolgen bei Tod, Nottötung und Verletzung des Jagdhundes (Phänotyp einer vom Jagdgebrauchshundverband (JGHV) anerkannten Jagdhunderasse) infolge eines Unfalles während des Jagdbetriebes. Innerhalb des Einzelvertrages werden die neuen Versicherungssummen, die reduzierte Selbstbeteiligung und die hochgesetzte Altersgrenze erst mit dem Jagdjahr 2019 angeboten.

Erläuterungen sowie die Schadensanzeige sind auf der Homepage der LJN Internetseite abrufbar.

 

 

 

Jägerprüfung 2018

25 Jungjäger-/innen erhalten den Jägerbrief

Kirchwehren, 10. März 2018

Morgens um 8:00 Uhr waren 26 Absolventen des Jägerlehrgangs 2017 der Jägerschaft Hannover-Land e.V. im „Großen Holz“ bei Kirchwehren zur mündlich- praktischen Jägerprüfung angetreten. Nach gut einem halben Jahr intensiver Vorbereitung und Ablegen der schriftlichen Prüfung vor einer Woche, galt es nun den letzten Teil zur Erlangung des ersehnten Jägerbriefes zu absolvieren.

Jp 2017 blasen

Zu Beginn der Prüfung wurden von Bläsern des Jagdhornbläsercorps Calenberg fünf Jagdsignale vorgetragen, davon mussten die drei sicherheitsrelevanten Jagdsignale erkannt werden.

JP 2018 Prüfer

JP 2018 Prüfer2

Anschließend ging es in kleinen Gruppen zu den einzelnen Stationen, wo die Prüfer der jeweiligen Fachgebiete Wildtierkunde, Jagdrecht, Waffenkunde, Jagdbetrieb, Naturschutz, Hege, Jagdhunde und Tierschutz, schon mit reichlich Fragen warteten.

JP 2018 Prüfer3

Prüfungsfach: "Sicherer Umgang mit Kurz- und Langwaffen." Geschafft - alles war korrekt, der zukünftige Jungjäger hat an diesem Prüfungsstand alles richtig gemacht.

Einer der Schwerpunkte bei der Jägerprüfung ist die korrekte Handhabung sowie der absolut sichere Umgang mit Kurz- und Langwaffen. Hier unterlief einem Teilnehmer ein sicherheitsrelevanter Fehler bei der Handhabung mit der Waffe. Bis dahin hatte er in allen Bereichen sehr gute Ergebnisse erzielt. Durch diesen Fehler wurde die Prüfung als nicht bestanden gewertet und die Prüfung war für ihn damit zu Ende. Er wird diese jedoch in Kürze wiederholen können.

Ausgelaugt und ein wenig erschöpft vom langen Prüfungstag und vielen Fragen, trafen sich Teilnehmer und Ausbilder am Abend im Gasthaus Müller in Göxe. Spannung lag in der Luft und alle warteten gespannt auf die Ergebnisse. Nach und nach wurden diese vom Kreisjägermeister Heinrich-Henning Wildhagen verlesen. Die Freude war riesig, da alle anderen 25 Teilnehmer die Prüfung bestanden hatten.

JP 2018 Bester Dave Richter

Lehrgangsbester wurde Dave Richter. Er bekam als Auszeichnung für seine Leistungen eine Einladung zum Abschuss eines Rehbocks im Forstamt Fuhrberg.

Feierlich erhielten alle Teilnehmer den ersehnten Jägerbrief vom Vorsitzenden der Jägerschaft Hannover-Land, Werner Burose. Er wies daraufhin, dass nun das Lernen erst richtig beginnt und jagdliche Fortbildung ein Muss für jeden Jäger ist.

JP 2018 Ausbilder Geschenk

Die Lehrgangsteilnehmer überraschten die Ausbilder mit einem Geschenk als kleines "Dankeschön". 

Fotos/Text: Werner Fritz

 

 

 

 

 SAT.1 berichtet über Aktion "Fellwechsel"

 

fellwechsel sat1 bericht foto 05.03.2018

 Um das Video zu starten - direkt oben auf das Foto klicken!

 

 

 

 

 

DJV Logo

 DJV-Pressemeldung vom 02.03.2018

 

Bundesrat beschließt Maßnahmen zur ASP-Prävention

DJV begrüßt Initiative der Bundesregierung, warnt aber vor überzogenen Maßnahmen vor Ort: Jäger und andere Beteiligte müssen einbezogen werden. Jäger sollten Wildschwein-Kadaver nicht transportieren, sondern Tupfer-Proben nehmen. Elterntierschutz bleibt bestehen trotz beschlossener Schonzeitaufhebung für Wildschweine.

ueberlaeufer Quelle: KauerMross/DJV

Zum Lesen der DJV Pressemeldung - direkt auf das Foto mit dem Wildschwein klicken!

 

 

 

 

DJV Logo 

DJV-Pressemeldung vom 21.02.2018

 

 

„Der Mensch ist verantwortlich“

 

Nicht das Wildschwein, sondern der Mensch ist der Hauptüberträger der ASP.

Die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz (TVT) hat vergangene Woche ein Positionspapier zum Umgang mit Wildschweinen im Zuge der Diskussion um die Afrikanische Schweinepest (ASP) herausgegeben. Fazit: Das Virus darf keine Ausrede sein, die Gebote des Tierschutzes bei der Jagd zu missachten. Der DJV hat mit der Tierärztin Dr. Susanne Hartmann über das Thema gesprochen. Sie ist Vorsitzende des Arbeitskreises Wildtiere und Jagd der TVT und war bis zur Pensionierung im September 2016 Leiterin des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes Karlsruhe.

Wildschwein DJV 

Zum Lesen der DJV Pressemeldung - direkt auf das Foto mit dem Wildschwein klicken!

 

 

 

Jagd und Jäger im Überblick

Die neu gestaltete Broschüre „Wissenswertes zur Jagd in Deutschland“ enthält aktuelle Daten und Fakten, aufbereitet durch zahlreiche Grafiken und Schaubilder.

Wie wird man Jäger, warum entscheiden sich Menschen für den Jagdschein und woher kommen sie? Die inhaltlich überarbeitete Broschüre „Wissenswertes zur Jagd“ enthält aktuelle Zahlen und gibt teils überraschende Antworten: So liegt der Frauenanteil in den Jägerkursen bereits bei 24 Prozent – ein Fünftel mehr als noch vor sieben Jahren. In der grafisch neu gestalteten Broschüre des Deutschen Jagdverbandes (DJV) erfährt der Leser, was Jagd ausmacht und welche Anforderungen Jäger erfüllen müssen. Begeisterte Waidfrauen und -männer kommen zu Wort und erläutern, warum sie sich für die Jagd entschieden haben.

 

DJV wissenswertes zur jagd titelbild 

Zum Lesen und zum Download - direkt auf das Titelbild klicken! 

 

 

 

 

DJV Logo 

 

Fragen und Antworten zur

Afrikanischen Schweinepest (ASP)

Aufgrund des medialen Interesses hat der Deutsche Jagdverband die häufigsten Fragen zum Thema Afrikanische Schweinepest (ASP) in einem Faktenpapier beantwortet.

Wildschwein DJV

Zum Lesen und zum Download des DJV Faktenpapier "Fragen und Antworten zur ASP" direkt auf das Foto mit dem Wildschwein klicken!

    Quelle: DJV

 

 

 

 

Afrikanische Schweinepest -

Informationen für Jäger!

 

Zur Vergrößerung des Textes und zum Download

direkt in das  Schreiben klicken!

Schweinepest Info für Jäger Stand Juli 2017

 

 

 

 

DJV Projekt "Fellwechsel" gestartet

 

startseite fellwechsel Link zur Homepage "Fellwechsel"    http://fellwechsel.org/

 

fellwechsel foto 02 

19.12.2017 (Fellwechsel GmbH)

Die Fellwechsel GmbH ist erfolgreich in die erste Saison gestartet. Zum Höhepunkt der Raubwildjagd im Januar geben Deutscher Jagdverband (DJV) und Landesjagdverband Baden-Württemberg (LJV) Praxishinweise für die Behandlung erlegter Tiere. Ziel des Projektes ist es, das Fell von jagdlich erlegten Raubsäugern einem Nutzen zuzuführen.    

Tierarten

Die Fellwechsel GmbH nimmt im Rahmen der nachhaltigen Jagd und den landesgesetzlichen Vorgaben in Deutschland erlegte Rotfüchse, Marderhunde, Waschbären, Dachse, Stein- und Baummarder, Hermelin (Große Wiesel), Iltisse, Minke, Nutria (Sumpfbiber) und Bisam an.

Verpackung und Aufbewahrung

Die Tierkörper sollten nach der Erlegung möglichst schnell und platzsparend verpackt und unbedingt mit dem Herkunftsnachweis versehen werden. Dieser garantiert eine lückenlose Dokumentation. Es empfiehlt sich, einen mittelgroßen Eimer mit einem Plastiksack auszukleiden und das erlegte Tier eingerollt hineinzulegen (ähnlich der natürlichen Schlafposition des Tieres). So stehen die Branten nach innen und beschädigen den Sack nicht. Dann sollte der Sack möglichst eng verschlossen werden. Der ausgefüllte Herkunftsnachweis sollte in eine durchsichtige Plastiktüte gesteckt werden, sodass von außen sofort erkennbar ist, um welches Tier es sich handelt. Beides – verpackter Tierkörper und Herkunftsnachweis – werden mit einem Kabelbinder verbunden und verschlossen und in der nächsten Sammelstelle oder in der eigenen Gefriertruhe eingefroren. So wird das kleinste Pack- und Lagermaß erreicht.

Sammelstellen

Mit Stand Dezember 2017 sind deutschlandweit mehr als 100 Sammelstellen gemeldet. Um zu erfahren, wo die nächste Sammelstelle ist, können Jägerinnen und Jäger im ersten Schritt ihren Hegering oder Kreisjagdverband anfragen. Im letzten Schritt kann auch bei der Fellwechsel GmbH nachgefragt werden.

Qualität der Bälge

Ob die Qualität des Balges zum Gerben ausreicht, sollte jeder Jäger selbst entscheiden. Merkmale eines reifen Winterbalges sind lange Grannenhaare und dichte Unterwolle. Wichtig ist es, auf die Unversehrtheit des Rückenbereiches zu achten. Dieser sollte frei von größeren Löchern (nicht größer als ein 2-Euro-Stück), Räude, Ranz- oder Bissspuren sein. 

Einrichtung von Sammelstellen

Bei Fragen zur Einrichtung von Sammelstellen durch Hegeringe oder Kreisjagdvereine / Kreisjägerschaften steht die Fellwechsel GmbH zur Verfügung. Für eine Sammelstelle werden eine große Gefriertruhe und eine Ansprechperson (Balgbeauftragter) benötigt. Die Sammelstellen können sofort über www.fellwechsel.org/downloads/ angemeldet werden damit die Logistik optimal geplant werden kann. Dort finden Interessierte auch die notwendigen Herkunftsformulare. Ist absehbar, dass die Truhe zügig voll ist, wird gebeten, mit ein bis zwei Wochen Vorlauf die Fellwechsel GmbH zu kontaktieren, um die weitere Logistik zu planen.

Quelle: DJV / Fellwechsel

 

 

Ein Leserbrief zum Thema "Fellwechsel" sowie die Stellungnahme vom DJV!

Leserbrief zum Thema Fellwechsel und DJV Stellungnahme

 Quelle: Niedersächsischer Jäger - Heft 1-2018

 

 

 

 

      Achtung!

Wichtiges Info-Schreiben der Region Hannover zur ASP 

 

foto asp region hannover 13.12.2017

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       Neues Merkblatt zur ASP

seite1

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ljn logo

 

Afrikanische Schweinepest - Informationen für Jagdtouristen

 

Hannover, den 13.11.2017

Aus aktuellem Anlass wurde zwischen dem Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit sowie dem Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ein abgestimmtes Merkblatt zur Afrikanischen Schweinepest bei Reisen in betroffene Gebiete erstellt.

 

 

Zur Vergrößerung des Textes direkt in das Infoblatt klicken!

schweinepest tourist

Weitere Infos unter: www.tierseucheninfo.niedersachsen.de 

 

 

 

Vom Schuss bis zum küchenfertigen Lebensmittel

Der DJV veröffentlicht Videoserie zur Wildbrethygiene in der Praxis. Fachleute geben Tipps zum korrekten Umgang mit dem Lebensmittel Wild. Das erste Video widmet sich bedenklichen Merkmalen beim Schwarzwild. Ebenso wird im Film gezeigt wie Trichinenproben korrekt beim Schwarzwild entnommen werden.

 

DJV Video Wildbrethygiene Bedenkliche Merkmale beim Schwarzwild 

                Mit einem "Klick" direkt auf den Bildschirm wird die  Verlinkung 

               zum Video gestartet.

 

 

 

 

 

titeibild

Wildunfall: So verhalten Sie sich richtig

Wildunfälle machen etwa fünf Prozent aller Straßenverkehrsunfälle aus. Jedes Jahr meldet das Statistische Bundesamt mehr als 200.000 Wildunfälle, bei denen rund 2500 Menschen zu Schaden kommen. 10 bis 20 verunglücken dabei tödlich. Nach Angaben des Deutschen Jagdschutzverbandes (DJV) kommt jedes Jahr mehr als eine Million Wildtiere bei Unfällen ums Leben. Die meisten Kollisionen gibt es mit Rehwild. Unfälle mit Wildschweinen nehmen laut DJV jedoch weiter stark zu.

Kollisionen passieren dabei nicht nur mit Pkw und Lkw, auch Motorradfahrer sind betroffen. Naturgemäß sind sie schlechter geschützt als Autofahrer. Umso wichtiger ist es, defensiv und vorausschauend zu fahren. Grundsätzlich gelten für Motorradfahrer die gleichen Verhaltensregeln wie für Pkw-Fahrer.

Erhöhte Wachsamkeit

Besonders häufig quert Wild in Waldabschnitten und an Feldrändern die Straßen. Hier sollten Sie zwischen 17 Uhr abends und 8 Uhr morgens vorsichtig unterwegs sein, denn in dieser Zeit sind die Tiere auf Nahrungssuche. Wichtig: Fuß vom Gas und immer bremsbereit sein!

Wildtiere können die Geschwindigkeit von Autos nicht einschätzen und warten nicht am Fahrbahnrand, bis Sie vorbeigefahren sind. Auch, wenn das Tier Sie sieht, kann es trotzdem unmittelbar vor Ihrem Auto auf die Straße springen. 

Bei einem Zusammenstoß

Wenn Sie ein Tier am Straßenrand sehen, müssen Sie deutlich langsamer werden oder sogar ganz abbremsen. Schalten Sie das Fernlicht aus, um das Tier nicht zu blenden – dadurch bleibt es nämlich stehen. Hupen Sie zusätzlich, das verscheucht das Wild in den meisten Fällen ganz. Achtung: Wildtiere sind meist nicht allein unterwegs. Einem Tier können weitere folgen.

Wenn Sie das Tier zu spät sehen, ist ein Zusammenstoß oft nicht zu vermeiden.
Bremsen Sie dann möglichst stark ab und weichen Sie niemals unkontrolliert aus!

  • Halten Sie das Lenkrad gut fest.
  • Schalten Sie nach einem Zusammenstoß die Warnblinkanlage ein und sichern Sie die Unfallställe ab. Ganz wichtig: Bewahren Sie Ruhe!
  • Informieren Sie die Polizei unter der Rufnummer 110 und geben Sie Ihre Koordinaten durch. Auf dem Smartphone oder Navigationsgerät können Sie die genauen Koordinaten ablesen. In vielen Bundesländern muss bei einem Wildunfall zusätzlich noch ein Jäger informiert werden.
  • Lassen Sie das angefahrene Tier liegen und fassen Sie es nicht an. Wildschweine beispielsweise können sehr aggressiv werden, wenn sie verletzt sind.
  • Warten Sie am Unfallort, bis Polizei oder Jäger da sind.

 

titelbild video

Mit einem "Klick" direkt auf den Bildschirm wird die Verlinkung zum Video gestartet. 

Quelle: Text und Fotos ADAC

      

 

  

 

"Jäger sind unproblematische Waffenbesitzer" 

 Dr. Thomas de Maiziére - Bundesminster des Inneren

 

Jäger sind unproblematische Waffenbesitzer

 

Jagdunfälle

Die Daten stammen aus der Todesursachenstatistik des Statistischen Bundesamtes (StBA). Diese wiederum beziehen die Angaben aus den amtlichen Todesbescheinigungen der Ärzte. Sobald ein Arzt den Tod in Folge einer Schusswaffeneinwirkung feststellt und auf dem Totenschein vermerkt, geht dieser Fall in die Statistik des StBA ein. Somit bieten diese Zahlen ein umfassendes Bild.

 

Dabei ist zu beachten, dass es hier um die Gesamtbevölkerung der Bundesrepublik geht. Jäger oder Jagdscheininhaber werden nicht gesondert ausgewiesen. Neben den rund 350.000 Jägern in Deutschland, welche potentiell legalen Zugriff auf Waffen haben, gibt es, je nach Quellen, weitere 1,1 Millionen – 1,5 Millionen legale Waffenbesitzer. Weiterhin ist zu beachten, dass es neben den rund 6,4 Millionen legalen Waffen in Deutschland ca. 20 Millionen – 40 Millionen illegale Schusswaffen gibt. Auch Todesfälle durch illegale Waffen werden in der Statistik des StBA ohne gesonderte Ausweisung mit aufgenommen. Für die Todesursache ist der rechtliche Status einer Waffe schließlich unerheblich.

 

Todesfälle durch Waffen sind Verschlüsselt durch Äußere Ursachen von Morbidität und Mortalität und Folgezustände äußerer Ursachen (Kennziffer: V01-Y98).

Eine Zusammenstellung:

zahlen fakten 04  Tabelle Übersicht Jagdunfälle (Quelle: DJV)

Anhand der Zahlen lässt sich feststellen, dass der Anteil an tödlichen Unfällen mit Schusswaffen in Bezug auf die Anzahl der Waffen in Jägerhand verschwindend gering ist!

Selbst wenn alle tödlichen Unfälle auf Jäger zurückgehen, sind nur 0,003% der Jäger an diesen Unfällen beteiligt. Dieser Anteil reduziert sich aufgrund der oben aufgezeigten Struktur der Waffenbesitzer weiter massiv.

 


 

 

 

 

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