21 Jungjäger/-innen erhalten den Jägerbrief

Kirchwehren März 2020

Wie in den Jahren zuvor erschienen auch dieses Jahr Morgens um 8 Uhr die Absolventen des Jägerkurses 2019/20 der Jägerschaft Hannover-Land e.V. im „Großen Holz“ bei Kirchwehren zur mündlichen-praktischen Prüfung. Ein Teilnehmer trat nicht zur Prüfung an. Nach rd. einem halben Jahr intensiver Vorbereitung und Ablegen der schriftlichen Prüfung eine Woche zuvor, galt es nun für 23 Teilnehmer den letzten Teil vor Erlangungen des ersehnten Jägerbriefes zu absolvieren.

Mit dem Erkennen von drei der wichtigen Jagdhornsignale begann die Prüfung. Es wurden hierzu fünf Signale von Mitgliedern des Jagdhornbläsercorps Calenberg zur Auswahl geblasen.

Anschließend ging es in kleinen Gruppen zu den einzelnen Stationen mit den jeweiligen Fachgebieten (Wildtierkunde, Jagdrecht, Waffenkunde, Jagdbetrieb, Naturschutz, Hege, Jagdhunde, Tierschutz) und Prüfern. Besonders wurde wie jedes Jahr auf den praktischen Umgang mit Kurz- und Langwaffen geachtet.

Den Teilnehmern war anzusehen wie angespannt und auch nervös sie waren. Obwohl sich alle durch die monatelange Vorbereitung ein gutes Grundwissen angeeignet hatten blieb die Angst vorm Versagen.

Erschöpft vom langen Tag und von den vielen Fragen trafen sich dann alle Teilnehmer am späten Nachmittag im Gasthaus Müller in Göxe wo sie auch auf ihre die Ausbilder trafen. Darunter war auch Horst Glaubitz, der in diesem Jahr seinen 25. Lehrgang für die Prüfung im Fachgebiet Reviergänge, Jagdbetrieb, Naturschutz, Fallenkunde, Behandlung des erlegten Wilds sowie Land- und Waldbau vorbereitet hatte.

Nach und nach wurden ihnen die Ergebnisse vom Besonderen Vertreter des Kreisjägermeister Heinrich-Henning Wildhagen verlesen. Leider haben 2 Teilnehmer die Prüfung nicht erfolgreich abgelegt. Sie haben nun aber die Möglichkeit diesen Teil zu wiederholen, denn sie hatten den theoretischen Teil und die Schießprüfung bestanden. Bei den verbleibenden 21 Teilnehmer war die Freude groß. Lehrgangsbester wurde Mario Roth mit der Note 1,5. Er bekam als Auszeichnung eine Einladung zum Abschuss eines Rehbockes bei den Landesforsten.

Feierlich erhielten alle Teilnehmer den ersehnten Jägerbrief vom Vorsitzenden der Jägerschaft Hannover-Land, Werner Burose. Er wies darauf hin, dass das Lernen nun erst richtig beginne und jagdliche Fortbildung ein Muss für jeden Jäger ist.

Die Jungjäger bedankten sich bei allen Ausbildern mit einem kleinen Geschenk. Danach wurde das Bestehen mit den Ausbildern gemeinsam gefeiert.